„Die Vergangenheit darf nie Ausrede sein, um nicht an der Zukunft zu feilen“

— Anne Theiss

Seit ich denken kann, habe ich ein hohes politisches Interesse. Unter anderem meine Großeltern haben mich immer wieder auf die Verantwortung hingewiesen, sich für die Demokratie einzusetzen, weil sie ihre Fragilität erlebt haben.

Vor allem familienpolitische Themen sind meine Herzensangelegenheit – ich beleuchte ihre Bedeutung für Wirtschaft und Wohlstand, appelliere für ein Mehr an Gleichberechtigung und eine Politik, die alle Geschlechter mitdenkt.

In meinen aktuellen Büchern widme ich mich der wirtschaftspolitischen Komponente rund um die Mutterschaft und plädiere für ein Möglichmachen von Erwerbsarbeit unter guten Bedingungen.

Denn noch immer halten sich soziale Vorstellungen, die schon lange wissenschaftlich widerlegt sind, wie z.B. Arbeit im Sinne von Berufstätigkeit, insbesondere Vollzeitarbeit, sei schlecht für eine Mutter und schade dem Kind. Dabei fördern solche Einstellungen nicht nur kein Kindeswohl, sondern auch den Rückschritt, verhindern Fortschritt und verschenken enormes Potenzial. Solange die Finanzierung von „Care-Arbeit“ noch Zukunftsmusik ist, sind erwerbstätige Mütter erst einmal ein Gewinn für sich selbst –  für die Wirtschaft und die moderne Gesellschaft.

„Mutter- und Elternschaft neu zu denken, ist der wichtigste Teil einer langfristigen, fundierten Zukunftspolitik“
— Anne Theiss

Warum wir umdenken müssen und es manchmal dennoch nicht die eigenen Entscheidungen, sondern die Umstände sind, die Schicksale prägen. Und wir uns deswegen immer unseren eigenen Privilegien bewusst sein müssen, bevor wir über andere urteilen.

Darüber schreibe und spreche ich als Journalistin, Moderatorin, Mutter und vor allem als Mensch und Teil dieser Gesellschaft, die wir nur gemeinsam verändern können.

Denn solange Kinder nicht durch Technologie ersetzt werden können und solange es uns Menschen braucht, um ein Staatsgebilde zu sein, solange braucht es Mütter und Eltern, welche die Aufgabe übernehmen wollen, Kinder großzuziehen.

ÜBER MICH

„Freiheit war mir immer wichtig und doch erinnere ich mich an viele Momente, vor allem auf den Reisen, in denen ich ahnte, die wird nicht bleiben“
— Anne Theiss

Aufgewachsen in einem Unternehmerhaushalt bin ich ausgezogen, sobald es ging und alleine um die Welt gereist. Die Freiheit war mir wichtig und doch erinnere ich mich an viele Momente, vor allem auf den Reisen, in denen ich dachte, die wird nicht bleiben. Nicht aus eigenen Entscheidungen, sondern aus Umständen. Inzwischen bin ich Mutter von zwei Kindern, das erste kam mit einer Behinderung zur Welt. 

Im September 2023 erschien mein Buch „Die Abwertung der Mütter – wie überholte Familienpolitik uns den Wohlstand kostet“ bei Droemer Knaur, im März 2025 folgte die Anthologie „Rethinking Motherhood“ im gleichen Verlag – ein Appell, in dem prominente Stimmen u.a. Magdalena Neuner, Laura Karasek, Sigrid Nikutta oder Tillmann Prüfer sich für mehr Solidarität und ein neues Mutterbild stark machen.

SERVICES

Moderation | Lesung | Podiumsdiskussion

Als Politologin und Journalistin greife ich auf eine vielfältige Expertise und ein breites Netzwerk zurück. Ich brenne für familienpolitische Themen, ihre Bedeutung für Wirtschaft und Wohlstand, für Gleichberechtigung und eine Politik, die alle Geschlechter mitdenkt.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen und gemeinsam Zukunft gestalten.

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